Meta-Title:
Navigierte Implantologie & digitale Implantatplanung | Dr. Ayna Duisburg
Meta-Description:
Navigierte Implantologie in Duisburg: Priv.-Doz. Dr. Mustafa Ayna über digitale Implantatplanung, Bohrschablonen, All-on-4 und Sofortversorgung. Interview im pip Magazin.
H1:
Navigierte Implantologie: digitale Planung von der Implantation bis zur festen Versorgung
Digitale Implantologie bedeutet weit mehr als die Verwendung einer Bohrschablone.
Entscheidend ist, Implantate bereits vor dem chirurgischen Eingriff so zu planen, dass ihre Position, Achse und spätere prothetische Versorgung aufeinander abgestimmt sind.
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Mustafa Ayna, M.Sc., M.Sc. beschäftigt sich in seiner implantologischen Praxis in Duisburg seit vielen Jahren mit digitaler Implantatplanung, navigierter Implantation, Sofortversorgung und komplexen Full-Arch-Konzepten.
Im August 2026 führte das Fachmagazin pip – Praktische Implantologie und Implantatprothetik mit Priv.-Doz. Dr. Ayna ein ausführliches Interview zum Thema „Navigierte Implantologie im Praxisalltag“.
Bei der navigierten Implantologie werden dreidimensionale Röntgendaten, digitale Scans und die geplante spätere Zahnversorgung gemeinsam ausgewertet.
Auf dieser Grundlage kann die gewünschte Implantatposition digital festgelegt und mithilfe einer individuell angefertigten Bohrschablone auf die operative Situation übertragen werden.
Das Ziel ist nicht, chirurgische Erfahrung zu ersetzen, sondern Diagnostik, Implantatposition und Zahnersatz bereits vor der Operation möglichst präzise miteinander zu verbinden.
Bei einer konventionellen Implantation beurteilt der Operateur die anatomische Situation während der Operation und positioniert das Implantat entsprechend.
Bei einer navigierten Implantation findet ein wesentlicher Teil dieser Planung bereits vorher digital statt.
Dabei können unter anderem berücksichtigt werden:
• vorhandenes Knochenangebot
• anatomische Strukturen
• geplante Implantatposition
• Implantatachse
• Implantatlänge und Implantatdurchmesser
• Position der späteren Schraubenkanäle
• geplante prothetische Versorgung
Besonders bei komplexen Full-Arch- und Sofortversorgungskonzepten kann diese prothetisch orientierte Planung relevant sein.
Für Priv.-Doz. Dr. Ayna steht bei der digitalen Implantatplanung nicht allein die Frage im Vordergrund, wo ausreichend Knochen für ein Implantat vorhanden ist.
Ebenso wichtig ist die Frage:
Wo muss das Implantat positioniert werden, damit anschließend ein funktioneller, hygienefähiger und ästhetisch sinnvoller Zahnersatz hergestellt werden kann?
Dieses Prinzip wird häufig als Backward Planning oder prothetisch orientierte Implantatplanung bezeichnet.
Zunächst wird das gewünschte prothetische Ergebnis definiert. Anschließend wird die Implantatposition darauf abgestimmt.
Gerade bei All-on-4- und Full-Arch-Versorgungen spielen Implantatachsen und die Position der späteren Schraubenkanäle eine wesentliche Rolle.
Eine präzise digitale Implantatplanung setzt qualitativ hochwertige Ausgangsdaten voraus.
Zu den wichtigsten diagnostischen Informationen gehören je nach Behandlungssituation:
DVT – Digitale Volumentomographie
Eine dreidimensionale Röntgenaufnahme kann Informationen über Knochenangebot und anatomische Strukturen liefern.
Intraoralscan
Der digitale Scan erfasst die intraorale Situation und dient als Grundlage für die prothetische Planung.
Digitale prothetische Planung
Die geplante spätere Zahnposition wird mit den anatomischen Informationen zusammengeführt.
Erst aus der Kombination dieser Daten entsteht ein sinnvoller digitaler Workflow.
Auf Grundlage der digitalen Planung kann eine patientenindividuelle Bohrschablone hergestellt werden.
In der Praxis von Priv.-Doz. Dr. Ayna werden navigierte Verfahren bei unterschiedlichen Indikationen eingesetzt – vom einzelnen Implantat bis zur komplexen Versorgung eines vollständig zahnlosen Kiefers.
Zu den eingesetzten digitalen Konzepten gehört unter anderem permaGuide.
Die Qualität einer navigierten Implantation hängt jedoch wesentlich von der Qualität der Ausgangsdaten sowie von der korrekten Passung der Bohrschablone ab.
Deshalb wird die klinische Situation auch bei digital geplanter Implantation weiterhin während des Eingriffs kontrolliert.
Ein zentraler Punkt des pip-Interviews ist die klare Abgrenzung zwischen digitaler Unterstützung und klinischer Verantwortung.
Digitale Systeme können Planung und operative Abläufe unterstützen.
Sie treffen jedoch keine eigenständigen medizinischen Entscheidungen.
Die Verantwortung für Diagnose, Planung, Implantatpositionierung und Kontrolle bleibt beim behandelnden Zahnarzt.
Priv.-Doz. Dr. Ayna fasst diesen Grundgedanken so zusammen:
Digitale Implantologie ist eine Ergänzung chirurgischer Erfahrung – kein Ersatz dafür.
Bei einer einzelnen Zahnlücke muss eine Implantatposition präzise auf den späteren einzelnen Zahn abgestimmt werden.
Bei einer vollständigen festsitzenden Versorgung eines Kiefers steigt die Komplexität erheblich.
Bei All-on-4- oder anderen Full-Arch-Konzepten müssen mehrere Implantate gemeinsam betrachtet werden.
Relevant sind unter anderem:
• Verteilung der Implantate
• Achsrichtung
• vorhandenes Knochenangebot
• Primärstabilität
• prothetischer Raum
• Position der Schraubenkanäle
• geplante Sofortversorgung
• funktionelle Belastung
Deshalb kann eine digitale Vorplanung gerade bei komplexen Sofortversorgungskonzepten einen besonderen Nutzen haben.
Bei geeigneten Patienten kann eine Implantation mit einer vorbereiteten festsitzenden provisorischen Versorgung kombiniert werden.
Die Implantatposition muss dafür bereits vor dem operativen Eingriff mit dem geplanten Zahnersatz abgestimmt sein.
Ein Beispiel für einen solchen digitalen Workflow ist Forma Immediate.
Dabei können navigierte Implantation und vorbereitete temporäre Versorgung miteinander verbunden werden.
Die biologischen Voraussetzungen einer Sofortbelastung ändern sich durch den digitalen Workflow jedoch nicht.
Entscheidend bleiben unter anderem:
• ausreichende Primärstabilität
• geeignete Implantatverteilung
• Knochenqualität und Knochenangebot
• funktionelle Belastung
• individuelle medizinische Situation
Nicht jeder Patient eignet sich deshalb automatisch für eine Sofortversorgung.
Eine sorgfältige digitale Planung kann dazu beitragen, wesentliche Entscheidungen bereits vor dem chirurgischen Eingriff zu treffen.
Dadurch kann der operative Ablauf strukturiert und die Implantatposition stärker auf die spätere prothetische Versorgung ausgerichtet werden.
Besonders bei umfangreichen Sofortversorgungen besteht das Ziel darin, Implantation und Zahnersatz nicht als voneinander getrennte Behandlungsschritte zu betrachten.
Vielmehr werden Chirurgie und Prothetik bereits in der Planungsphase gemeinsam berücksichtigt.
Priv.-Doz. Dr. Mustafa Ayna ist seit nahezu 30 Jahren implantologisch tätig und hat mit unterschiedlichen Implantatsystemen und Planungskonzepten gearbeitet.
Neben seiner klinischen Tätigkeit beschäftigt er sich wissenschaftlich mit Implantologie und implantologischer Sofortbelastung.
Er ist Privatdozent und Hochschullehrer an der Universität Bonn.
Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen unter anderem:
Implantologie
digitale Implantologie
navigierte Implantation
Sofortimplantation
Sofortbelastung
All-on-4
All-on-3
Full-Arch-Rehabilitation
feste Zähne an einem Tag
Knochenaugmentation
Sinusbodenelevation
Das Fachmagazin pip – Praktische Implantologie und Implantatprothetik veröffentlichte am 10. August 2026 das Interview:
„Navigierte Implantologie im Praxisalltag“
Im Gespräch erläutert Priv.-Doz. Dr. Mustafa Ayna unter anderem seinen Einsatz digitaler Implantatplanung, permaGuide-Bohrschablonen und Forma Immediate sowie die Bedeutung der prothetischen Planung bei Sofortversorgung und All-on-4.
Die Originalveröffentlichung ist direkt beim Fachmagazin pip abrufbar.
Sie möchten wissen, ob eine digital geplante oder navigierte Implantation für Ihre Behandlung sinnvoll sein kann?
Nach einer individuellen Untersuchung können Knochenangebot, anatomische Situation und prothetische Zielsetzung beurteilt und unterschiedliche implantologische Behandlungswege besprochen werden.
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Mustafa Ayna, M.Sc., M.Sc.
Privatdozent und Hochschullehrer an der Universität Bonn
Priv.-Doz. Dr. Ayna & Kollegen
Düsseldorfer Landstraße 153
47249 Duisburg
Telefon: 0203 2898860
Vereinbaren Sie einen Termin zur implantologischen Untersuchung und persönlichen Beratung.
Die Formulierung „seit nahezu 30 Jahren implantologisch tätig“, der Einsatz von permaGuide vom Einzelzahn bis All-on-4 sowie die Kernaussagen zu Backward Planning, DVT/Intraoralscan, Sofortversorgung und Forma Immediate stammen aus dem Interview selbst.
https://frag-pip.de/pip-fragt/navigierte-implantologie-im-praxisalltag
Priv.-Doz. Dr. med. dent. Mustafa Ayna, M.Sc., M.Sc. ist Zahnarzt, Implantologe sowie Privatdozent und Hochschullehrer an der Universität Bonn.
Zu seinen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten gehören Implantologie, navigierte und digitale Implantologie, Sofortimplantation, Sofortbelastung, All-on-4, Full-Arch-Rehabilitation sowie komplexe implantatprothetische Versorgungskonzepte.
In seiner Praxis in Duisburg verbindet er chirurgische Erfahrung, prothetische Planung und digitale Implantologie.
Bei der navigierten Implantologie wird die Position eines Zahnimplantats bereits vor dem Eingriff dreidimensional geplant. Dafür können beispielsweise eine 3D-Röntgenaufnahme (DVT), ein digitaler Scan der Zähne und die Planung des späteren Zahnersatzes miteinander kombiniert werden.
Auf Grundlage dieser Planung kann eine individuell angefertigte Bohrschablone verwendet werden, um die geplante Implantatposition während des Eingriffs möglichst präzise auf die tatsächliche Situation im Mund zu übertragen.
Die dreidimensionale Planung kann dem Behandler zusätzliche Informationen über Knochenangebot, Implantatposition und benachbarte anatomische Strukturen geben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass eine navigierte Implantation automatisch in jedem Fall sicherer ist. Die Qualität hängt unter anderem von der Diagnostik, den digitalen Ausgangsdaten, der korrekten Planung, der Passung der Bohrschablone und der chirurgischen Erfahrung ab.
Digitale Technik unterstützt den Implantologen – sie ersetzt seine Erfahrung und klinische Kontrolle nicht.
Eine navigierte Implantation ist nicht automatisch schmerzfrei. Je nach Ausgangssituation kann ein schablonengeführtes Vorgehen jedoch einen gezielten operativen Zugang ermöglichen.
Wie umfangreich der Eingriff tatsächlich ist und welche Beschwerden danach auftreten, hängt unter anderem von der Anzahl der Implantate, dem vorhandenen Knochen, eventuell erforderlichen Knochenaufbauten und der individuellen Wundheilung ab.
Nicht automatisch für jede Implantation.
Für eine vollständig dreidimensional geplante navigierte Implantation werden jedoch in vielen Fällen dreidimensionale Informationen über Knochen und relevante anatomische Strukturen benötigt. Hierfür kann eine Digitale Volumentomographie (DVT) eingesetzt werden.
Ob eine DVT medizinisch erforderlich ist, sollte individuell anhand der jeweiligen Behandlungssituation entschieden werden.
Genau das ist einer der wesentlichen Vorteile der digitalen Implantatplanung.
Implantatposition, Achsrichtung, Länge und Durchmesser können bereits vor dem Eingriff virtuell geplant werden. Gleichzeitig kann die Position der späteren Zähne berücksichtigt werden.
Dadurch wird nicht nur gefragt: „Wo ist genügend Knochen?“, sondern auch: „Wo sollte das Implantat für den späteren Zahnersatz sinnvoll positioniert werden?“
Dieses Vorgehen wird als prothetisch orientierte Planung oder Backward Planning bezeichnet.
Manchmal kann eine präzise dreidimensionale Planung zeigen, dass vorhandener Knochen gezielt genutzt werden kann. Daraus darf jedoch nicht geschlossen werden, dass navigierte Implantologie grundsätzlich einen Knochenaufbau ersetzt.
Wenn für eine medizinisch und prothetisch sinnvolle Implantatposition nicht ausreichend Knochen vorhanden ist, können regenerative Maßnahmen weiterhin notwendig sein.
Entscheidend ist nicht, einen Knochenaufbau um jeden Preis zu vermeiden, sondern langfristig eine geeignete Implantatposition und Versorgung zu erreichen.
Ja. Digitale Planung und navigierte Implantation können auch bei All-on-4- und anderen Full-Arch-Konzepten eingesetzt werden.
Gerade wenn mehrere Implantate gemeinsam eine festsitzende Versorgung tragen sollen, müssen Implantatpositionen, Achsen, vorhandener Knochen und die spätere prothetische Versorgung aufeinander abgestimmt werden.
Ob ein navigiertes All-on-4-Konzept im individuellen Fall sinnvoll ist, wird nach der entsprechenden Diagnostik entschieden.
Bei geeigneten Voraussetzungen kann eine digital geplante Implantation mit einer vorbereiteten festsitzenden provisorischen Sofortversorgung kombiniert werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder Patient automatisch an einem Tag mit festen Zähnen versorgt werden kann.
Entscheidend sind unter anderem Knochenangebot und -qualität, ausreichende Primärstabilität der Implantate, Implantatverteilung, Bisssituation, Allgemeingesundheit und die geplante prothetische Konstruktion.
Erst nach Untersuchung und Planung lässt sich beurteilen, ob eine Sofortversorgung medizinisch sinnvoll ist.
Eine Bohrschablone muss vor der Implantation auf korrekten und stabilen Sitz kontrolliert werden.
Bestehen Zweifel an der Passung oder stimmt die klinische Situation nicht ausreichend mit der digitalen Planung überein, darf die Technik nicht unkritisch weiterverwendet werden.
Die endgültige Verantwortung liegt beim behandelnden Implantologen. Deshalb bleiben chirurgische Erfahrung und die klinische Kontrolle auch bei einer vollständig digital geplanten Behandlung unverzichtbar.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Navigierte Implantologie kann beispielsweise bei einzelnen Implantaten, mehreren fehlenden Zähnen sowie komplexen All-on-4- und Full-Arch-Versorgungen sinnvoll sein. Ob sie tatsächlich einen Vorteil bietet, hängt von Ihrer individuellen anatomischen und prothetischen Situation ab.
In der Praxis von Priv.-Doz. Dr. Mustafa Ayna in Duisburg können die vorhandene Knochensituation, die gewünschte Versorgung und die unterschiedlichen implantologischen Möglichkeiten zunächst untersucht und anschließend gemeinsam besprochen werden.
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